LOSLASSEN -

frei nach diesem Motto finden Sie von nun an auf dieser Seite Objekte, von denen sich unsere Kunden trennen möchten. Mit unserer unabhängigen Werteinschätzung unterstützen wir den Wunsch eines Verkaufs, den wir im Kundenauftrag realisieren. Falls Ihr Interesse geweckt ist, dann sprechen Sie uns gerne an ! 

Frieda Witt (1875 Hamburg - 1963 Bremen). Porträtistin mit engen Verbindungen zur Worpsweder Künstlerkolonie

 

Besonders die Menschendarstellungen zeugen von ihrem Können. Bei einer Werteinschätzung fielen uns die Porträts der bäuerlichen Modelle auf, die uns sofort an die eindringlichen Schilderungen der Moorbauern durch Künstler wie Paula Modersohn-Becker (1876-1907), Fritz Mackensen (1866-1953) oder Marie Bock (1864-1954) erinnerten. Im Katalog "Mythos und Moderne - 125 Jahre Künstlerkolonie Worpswede" (2014) fanden wir das Porträt eines Moorbauern - desselben Moorbauern - jedoch porträtiert von Marie Bock. Frieda Witt hatte sich offenbar zu Studienzwecken in der Künstlerkolonie Worpswede aufgehalten. Dies wurde uns bestätigt durch ihren Eintrag 1901 im dortigen Künstler-Anmeldebuch. Mit der schwungvollen Zeichnung "Frieda Witt aus Hamburg" von Ottilie Reyländer (1882-1965) in Paris 1901 ist sowohl ihr Bezug zur Künstlerkolonie Worpswede als auch ihre professionelle Ausbildung zur Zeichnerin und Malerin belegt. Dieses Porträt von Frieda Witt entstand in einem Zeichenatelier in Paris, möglicherweise in der Académie Colarossi, die auch Paula Modersohn-Becker zwischen 1901 -1907 besuchte hatte. Sicherlich bedingt durch den Umstand, als alleinstehende Frau um die Jahrhundertwende ihren Lebensunterhalt verdienen zu müssen, entschied sie sich, nicht als freie Künstlerin sondern als Lehrerin zu arbeiten und eröffnete 1906 ihr "Privatinstitut für Zeichenlehrerinnen", das seinen Sitz in der Kaiserstr.15, später Nr. 17, der heutigen Bgm.-Smidt-Str., bis 1920 in Bremen hatte. Eine ihrer bekannteren Schülerinnen war Elisabeth Noltenius (1988-1964) -  s.h. auch unter "Bemerkenswert". Diese ausdrucksstarken, professionell gemalten Porträts von Moorbauern und Bremer Bürgerinnen und Bürgern sollten eine Wertschätzung erfahren.

In unserem Büro finden Sie noch weitere, sehr interessante Porträts.

Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an!

"Worpsweder Bauer". Öl/ Malpappe. 44,5 x 46 cm. Hier sticht besonders ins Auge, wie die Künstlerin Frieda Witt, das von der harten Arbeit gezeichnete Gesicht des Bauern charakterisiert hat, in dem sie  mit dem Pinselstiel Furchen in die Ölfarbe "gezeichnet" hat. Diese Technik findet sich auch bei Paula Modersohn-Becker.

Verso: Bildnis einer jungen Frau mit gestreifter Bluse und weißem Schürzenkleid. - An den Rändern unfrisch, tw. Reißzwecklöcher.

 

                                                                                                                                                                               VB 120 €

"Worsweder Bäuerin". Ölskizze/ Pappe. 45 x 60 cm. - Eine einringliche Porträtskizze einer Moor-Bäuerin, rechts von ihr eine angedeutete Skizzierung eines Gebäudes, die Worpsweder Kirche?

Verso: Sommer mit Heuernte. - Ränder unfrisch u. mit Reißzwecklöchern; berieben;

 

                                                                                                                                                                               VB 100 €

Bildnis eines jungen Mädchens". Öl/ Pappe. 44 x 36 cm. Verso: Bäuerin im Dreiviertelprofil. - An den Rändern unfrisch, Reißzwecklöcher.

                                                                                                                                                                               VB 120 €

      Eine Entdeckung im Bremer Norden: Die Holzschnitte des Johannes Pawlik (1923 - 2020)

Wir freuen uns eine Auswahl an ausgezeichneten Holzschnitten des Künstlers und Kunsttheoretikers Johannes Pawlik (1923 - Bremen - 2020) anbieten zu dürfen. Sein Name ist bekanntermaßen untrennbar mit dem kunsthistorischen Klassiker "Theorie der Farbe" von 1969 verbunden. Dass Pawlik darüber hinaus auch selber künstlerisch tätig war, dürfte für viele eine Überraschung sein. Nachdem er in der Bremer Kunsthochschule bei A. Welp und W. Heckrott studiert hatte, setzte er sein Studium an der Karlsruher Akademie fort und wurde Meisterschüler von Erich Heckel. Durch ihn erhielt Pawlik die Anregung zum Holzschnitt, der den Schwerpunkt seines Oeuvres bildet. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer schuf Pawlik etwa 300 Druckstöcke. Seine Grafik ist durch eine klare Formensprache geprägt

und oft auf wenige Chiffren reduziert. Bei Interesse, sprechen Sie uns gerne an!

"Kleiner Baum", 2001. Farbholzschnitt. Signiert, betitelt u. datiert. Aufl. 4/ 6. 34 x 20,5 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

                                                                                                                                                                           120 €

"Dieffenbachia", 1979. Holzschnitt. Signiert, betitelt u. datiert. Aufl. 11/ 20. 20,5 x 23 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

                                                                                                                                                                            90 Euro

"Am Moritzberg", 2001. Farbholzschnitt. Signiert, betitelt u. datiert. Aufl. 6/ 14. 40 x 15,5 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

                                                                                                                                                                              90 Euro

"Tramin IV", 1984. Farbholzschnitt. Signiert, betitelt u. datiert. Aufl. 2/ 6. 27 x 25 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

                                                                                                                                                                              120 Euro

"Dorf am Wasser II", 1984. Holzschnitt. Signiert, betitelt u. datiert. 25,8 x 34,1 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

                                                                                                                                                                               90 Euro

"Fischerboote II". Holzschnitt, col. Signiert u. schwer leserl. datiert. Ca. 48 x 29 cm.                                 120 Euro                                                                                                                                                                               Vermittelt!

"Kutter und Lugger". Farbholzschnitte. Betitelt u. jew. signiert. Jew. ca. 42 x 26 cm.                      Jew. 90 Euro

                                                                                                                                                             1 x Vermittelt!

Auf der Brücke, Holzschnitt. Betitelt u. signiert. Ca. 26 x 20 cm. 

Humoristisches Blatt wohl aus den 1950er Jahren.

                                                                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                       120 Euro

                                                                                                       Vermittelt!     

"Holzbrücke über der Lahn". Farbiger Holzschnitt. 1970 (?). Signiert, datiert u. betitelt. Expl. 7/8. Ca. 30 x 54 cm.

                                                                                                                                                                                                   120 Euro 

"Schiffe". Farbholzschnitt. 1952. Betitelt und signiert. Ca. 38 x 24 cm. Pawliks Formensprache ist auf das Wesentliche reduziert. Bezüge zu den kristallinen Grafiken Lyonel Feiningers (1871 - 1956) sind deutlich.                         120 Euro                                                                                                                                                                             Vermittelt!

Chagall, Marc (1887 Witebsk - 1985 Saint-Paul-de-Vence)

 

"Les Femmes et le Secret". Aquatinta-Radierung/Montval. Aus der Folge: "Les Fables de la Fontaine", die Chagall zwischen 1927 - 1930 schuf. Signiert u. re. "Marc Chagall" sowie nummeriert u. li. "80" (Blattnr. der Folge). Paris, Tériade 1952; 29 x 24 cm /Blattgröße 41,5 x 33 cm. Eines von 100 signierten Exemplaren. Leicht lichtrandig. WVZ Sorlier-Vollard 174

                                                                                                                                                 VB 800 Euro

 

1923 kam Chagall zum zweiten Mal nach Paris, um sich dort niederzulassen. Er begann sich intensiv mit dem Leben Frankreichs und seiner Kultur auseinanderzusetzen und entdeckte für sich das Werk des Dichters Jean de La Fontaine (1621 - 1695). In den folgenden Jahren schuf er zunächst Gouachen, die als Vorlage für die Radierfolge dienten. Seine Bildwelten "... sind von den Fabeln inspiriert, ohne sie zu illustrieren. Der Künstler suchte in der französischen Lebensart offenbar das, was seinem Charakter und seinen Interessen entsprach." (Foray, J.M., in: Chagall in neuem Licht. Kat. Museum Frieder Burda, 2006, S. 134)

 

Der Berliner Realist LUTZ RAFFEL

 

1943 Kuhmenen/ Ostpr. – 1986

 

„Feierabend“, 1973/ 77. Eitempera/ Lw. Unten mittig monogrammiert LR ligiert u. datiert; rückseitig handschriftlich betitelt, datiert und signiert. 105 x 115 cm. Künstlerrahmen. Vertreten im Museum für Moderne Kunst in Berlin.

                                                                                                                                                      vermittelt!

 

 

Otto Lange (1878 Sömmerda - 1956 Nordhausen)

Bauernhaus in Lobbe/ Rügen, 1935 (2 x).  -  Middelburg/ Rügen.

Bleistiftzeichnungen. Monogrammiert u.li., bezeichnet u. datiert u.re. Im Passepartout.

Das Angebot umfasst noch weitere Zeichnungen, sprechen Sie uns gerne an!                                                  VB je 80 €                                                                  

Udo Peters (1883 Hannover – 1964 Worpswede)

Morsum auf Sylt. Öl/Malkarton. 1962. Signiert u. dat. u. li. „Udo Peters 62“. 53 x 68 cm. Gerahmt.

Udo Peters, der auch gerne als „Worpsweder Chronist“ bezeichnet wird, da er vielerlei Ansichten des Künstlerdorfes und seiner Umgebung abbildete, hat in späteren Jahren mehrmals die Insel Sylt besucht und Werke von besonderer Weite und Helligkeit geschaffen. Bezeichnend für diese Gemälde ist eine klare, fast grafische Komposition, in der der weite Meereshimmel beinahe zwei Drittel der Gesamtfläche ausmacht.

Vgl.Abb. in: Holz, Donata. Udo Peters – Worpswede – Kontrapunkt in Dorfbild und Landschaft, Bremen 2010

                                                                                                                                                                             vermittelt!

Sammlungsauflösung  Deutscher Expressionismus - Realismus - Neue Sachlichkeit

Einer der großen deutschen Künstler des frühen 20. Jahrhunderts zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit:

 

Conrad Felixmüller. 1897 Dresden - 1977 Berlin.

 

Selbstbildnis (?). Holzschnitt. Handschriftlich signiert u.re. "Felixmüller" und num. "78". 30 x 23 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

 

 

 

                                                                                                                    

 

                                                                                              

 

                                                                                                        vermittelt !

 

Mutter und Kind (Mutter ihr Baby küssend). Holzschnitt auf Japan, doubliert. Handschriftlich signiert u.re. "Felixmüller" sowie handschriftl. bezeichnet "Holzschnitt" u.li. 30 x 24 cm. Hinter Glas gerahmt. An drei Ecken am Passepartout montiert.

 

 

 

                                                                                                            

 

 

                                                                                                          vermittelt!

 

Vater, Mutter, Kind (Geburt?). Holzschnitt. Handschriftlich signiert u.re. "Felixmüller" sowie num. "78". 30 x 30 cm. Hinter Glas gerahmt.

 

 

 

                                                                                               

 

 

                                                                                                         vermittelt!

Eine der bekanntesten deutschen Künstlerinnen der 1. Hälfte des 20. Jhs. zwischen Expressionismus und Realismus:

 

Käthe Kollwitz. 1867 Königsberg - 1945 Dresden.

„Aufruhr“.

1. Arbeit aus “Bauernkrieg“ (1899). Originalradierung, um 1946/48 – 1963/65 auf chamoisfarbenem Velin. Unsigniert. Trockenstempel u.re. „Berlin-Halensee“, darüber nur ganz schwache Bez. Kunstverlag van der Becke, Berlin-Halensee. 29,8 x 32 cm. Klippstein 44; Knesebeck 46. Voller Rand, leicht gebräunt.

 Die literarische Vorlage für den "Aufstand der Bauern", mit dem Käthe Kollwitz auf die unerträglichen Zustände der Arbeiterschaft ihrer Zeit aufmerksam machen wollte, war die "Allgemeine Geschichte des großen deutschen Bauernkrieges" von W. Zimmermann; ersch. 1841/43. Für diesen Zyklus erhielt sie als erste Künstlerin überhaupt den ältesten deutschen Kunstpreis, den "Villa-Romana-Preis" (1905 von Max Klinger ins Leben gerufen).

                                                                                                                                                       vermittelt!

Ein Freund Conrad Felixmüllers:

 

Bernhard Kretzschmar. 1889 Döbeln/ Sachsen - 1972 Dresden.

Aus dem Frühwerk - Neue Sachlichkeit

Im Fleischerladen, 1921. Radierung auf J.W.Zanders Bütten (Wasserzeichen). Handschriftl. sign. u. dat. u.re. „B. Kretzschmar 21“. Eines von 200 Expl.; rechts unten Ganymed-Trockenstempel der Marées-Gesellschaft. 26,6 x 28,8 cm. Ehem. Auf PP montiert. Erschienen in der I. Ganymed-Mappe 1921. Schmidt R 64. Rechter Rand minimal wellig. Guter Zustand.
Bei dieser Radierung handelt es sich um ein Frühwerk Kretzschmars, das zur "Neuen Sachlichkeit" zählt. Als Mitbegründer der Dresdner Sezession 1932 war er u.a. mit dem deutschen Expressionisten Conrad Felixmüller (1897 - 1977) befreundet. Ab 1946 lehrte er als Professor a.d. Hochschule für bildende Künste in Dresden, wo u.a. A.R. Penck einer seiner Schüler war

Dieses interessante Blatt konnten wir ins Ausland vermitteln.

Mitbegründer der Hamburger Secession:

 

Emil Maetzel. 1877 Cuxhaven - 1955 Hamburg.

Diese beiden Blätter konnten wir an einen Sammler des Hamburger Secessions-Künstlers vermitteln.

 

"Spielende Mädchen". Aquarell über Stift (?). Handschriftlich signiert u.re. "Maetzel". 23 x 33 cm. Hinter Glas gerahmt.

An der oberen Blattkante Reste von zwei Montierungen.

 

 

 

 

 

                                                                    

                                                                                                             vermittelt!

 

Mädchenakt mit Fruchtkorb, 1939. Radierung, coloriert.                     Handschriftlich signiert u. dat. u.re. "Maetzel 39". 28 x 18 cm. Hinter Glas gerahmt.

Montierung u.re. durchscheinend.

 

 

 

 

 

                                                                                               

                                                                                                                                             vermittelt!

                                                                                               

Weichberger, Heide. 1922 - Bremen - 1980. Fasan vor Tannenbäumen. Fliese. Ton, reliefiert und polychrom bemalt. Verso Ritzmonogramm HW. 29 x 43 cm. Guter Zustand.

1937 - 41 Studium der Malerei und Bildhauerei a. d. Kunsthochschule Bremen und der Akad. Berlin. Seit 1941 in Worpswede ansässig. K. Bortfeldt charakterisiert sie zutreffend als: "Erzähl-Keramikerin, eine Ton-Malerin, eine Geschichten-Gestalterin wie in alten Kirchenfenstern mit einfachen Formen und strahlenden Farben..."(Kat. Heide Weichberger Worpswede, Hg. E.v. Hodenberg-Borgfeldt u. K. Bortfeldt, Bremen o.J., S.13)

 

Worpsweder Keramik, schnell vermittelt nach Süddeutschland!

 

Sammlungsauflösung Bernhard Huys (1895 Oesede/Osnabrück - 1973 Worpswede)

Im Kundenauftrag konnten wir 4 von insgesamt 5 Landschaftsbilder des Worpsweder Malers der sog. 2. Generation an Sammler vermitteln. 

Nach dem Erlebnis des 1. Weltkrieges verweigerte sich Benny Huys einem bürgerlichen Leben und zog musizierend über Land bis er sich 1929 in Worpswede niederließ. Dort arbeitete er zunächst als Rahmenmacher. Otto Modersohn und Fritz Mackensen standen ihm bei seinen ersten malerischen Versuchen beratend zur Seite. Huys Hauptwerk entstand nach 1945.

 

Huys, Bernhard (1895 Oesede - 1973 Worpswede)

Herbstliche Landschaft. Öl/Malpappe. 1970. Rechts u. signiert u. datiert.

50 x 70 cm. Gerahmt.

 

                                                                          

Huys, Bernhard (1895 Oesede - 1973 Worpswede)

Abendstimmung bei Worpswede. Öl/Malpappe. Unten re. signiert. 35 x 50 cm. Gerahmt.

 

                                                                         

Huys, Bernhard (1895 Oesede - 1973 Worpswede)

Kate mit Torfkahn. Öl/Malpappe. Rücks. Echtheitsbestätigung des Sohnes. 35 x 50 cm. Gerahmt.

 

                                                                           

Huys, Bernhard (1895 Oesede - 1973 Worpswede)

Bds. bemalt: 1) Boote im Schilf. 2) Baumstamm vor Sommerlandschaft (Ölskizze). Öl/Malpappe. Unten mittig signiert von vom Sohn Till Huys als Echtheitsbestätigung. 35 x 50 cm. Gerahmt.

                                                                                                                                                                                         

Huys, Bernhard (1895 Oesede - 1973 Worpswede)

Kühe im Garten. Öl/Malpappe. Unten re. signiert sowie rückt. bez. 50 x 60 cm. Gerahmt.

 

                                                                           

Peters, Udo (1883 Hannover - 1964 Worpswede)

Dorfstraße in Worpswede. Öl/ Karton. Sign. u.re. "UDO PETERS". 50 x 60 cm. Ungerahmt.

Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule Hannover, studierte Peters auf der Münchner Akademie. Sein Lehrer Albert Weisgerber (1878-1915), stilistisch zwischen dem deutschen Impressionismus und dem beginnenden Expressionismus liegend, war mit seiner modernen Malweise wegweisend für den Künstler. Nach einem ersten Besuch 1906 in Worpswede, ließ er sich 1908 dort endgültig nieder. Die  Farb- und Lichtwirkung der Worpsweder Landschaft beeindruckte ihn immer mehr. "Allmählich gingen mir die Augen auf. Wie ich die Landschaft anfangs grau und dunkel gesehen habe, empfand ich nun immer mehr die Leuchtkraft der Farben..." (Zitat nach Waldemar Augustiny: Rede zur Gedenkausstellung 1973 in der Kunsthalle Netzel).

Auch das Motiv der Worpsweder Dorfstraße vom beliebten Worpsweder Künstler Udo Peters fand durch uns einen neuen  Besitzer.                                                                                    

 Französischer Post-Impressionist

Lucien Genin

1894 Rouen - 1953 Paris.

Montmartre - Blick auf Sacre - Coeur. Öl/Hartfaser. Signiert u. li. Lucien Genin. 30,5 x 41 cm. Sehr schöne Rahmung.     

         

Genin studierte auf der Kunsthochschule in Rouen und der Kunstgewerbeschule in Paris. In den 1920er Jahren lebte er auf dem Montmartre und in St.-Germain-des-Prés -  beide Stadtviertel wurden zu seinen Hauptmotiven.

                                                                                                                                                                                    

"Pariser Charme", leicht zu vermitteln.                                                                

Bunzlauer Tête-à-Tête.

Jugendstil, um 1910.

Pressstempel H.R. Bunzlau (Hugo Reinhold & Co.), Modellnr. 250. Handmalerei auf glänzender Lehmglasur, goldstaffiert.

9 tlg.: Kaffeekännchen, Zuckerdose, Milchkännchen, 2 Tassen mit jew. 2 Untertassen und Kuchentellern.

 

Leicht berieben, sonst gut erhalten.

 

                                                                                      neuer Preis: 90 Euro

Johanna Eißler

(1901 Bruchsal - 1981 Fischerhude)

 

"Zinnien vor blauem Grund". Öl/Holz.

Monogrammiert u. li. "JE" sowie rückseitig bezeichnet.

49 x 38 cm. Gerahmt.

 

Johanna Eißler fand im Hause Otto Modersohns (1865 - 1943) zur Malerei und begleitete ihn in seinen späteren Jahren. Sowohl Otto Modersohn als auch Hans Meyboden unterstützten sie auf ihrem künstlerischen Weg.

 

 

 

                                                                                                       

 

 

Dieses charmante Blumenstillleben konnten wir vermitteln.

Irmhild Marder, dt. Textilkünstlerin/Weberin der 1970/ 80er Jahre.

Geb. 1944 Desserath, ansässig in Schönecken/Eifel.

Wandbehang, um 1977. Hanf, Sisal, Reinleinen, Wolle (z.T. handgesponnen), Baumwolle; montiert an handgeschmiedeten Eisenstangen. 115 (ohne Fransen) x 61 cm. Offene Weberei mit verschiedenen Knüpftechniken, am Hochwebstuhl gewebt.

Partiell kl. Beschädigungen, die sich leicht beheben lassen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               vermittelt

Irmhild Marder, heutige Thome, begann ihre Ausbildung zur Textilgestalterin und Weberin 1959, zunächst an der Werkschule Trier. Nach der Gesellenprüfung und einem 1-jährigen Praktikum belegte sie die Meisterklasse von Elisabeth Kadow an der Fachschule für Textile Künste in Krefeld. Seit 1969 betreibt sie ihr Atelier in Schönecken/Eifel, wo sie freischaffend tätig ist. In den Jahren zwischen 1972 und 1983 war sie auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, sowie zweimal jährlich auf der Frankfurter Messe und einmal jährlich auf der Handwerksmesse München vertreten. Sie erhielt zahlreiche Preise, v.a. in Rheinland-Pfalz.                                                                                                                                                                          

Diese kleine Sammlung von Vasen und einer Schale, Entwurf und Fertigung von Otto Meier/ Worpswede, mit ihren einzugartigen Formen und Glasuren konnten wir für unseren Kunden erfolgreich vermitteln.

Otto Meier

(1903 Dortmund - 1996 Worpswede)

Große Vase. Keramik. Graublaue Glasur mit baunroten Verläufen.

Wohl 1960er Jahre.

H: ca. 30 cm.

Kl. Restauration an der Halsöffnung.

 

                                                                                                                         

Otto Meier (1903 Dortmund - 1996 Worpswede)

Doppelvase. Keramik. Sandfarbene Glasur. H: ca. 16,5 cm.                                                                                                  

Otto Meier (1903 - 1996 Worpswede)

Gedrückt-kugelige Vase. Keramik. Gesprenkelte Glasur in grau-, hellgrün und rot-braunen Tönen. Wohl 1960er Jahre. Werkstattzeichen nach 1949.

H: ca. 18 cm.

 

                                                                                                                           

Otto Meier (1903 Dortmund - 1996 Worpswede)

Vase in Pilzform. Keramik. Grüne gesprenkelte Glasur. 1960er Jahre.

Werkstattzeichen nach 1949. H: ca. 15 cm.                                                                                                                         

Otto Meier (1903 Dortmund - 1996 Worpswede)

Flache Vase. Keramik. Sandfarbene Glasur. Werkstattzeichen nach 1949. H: ca. 10,5 cm

 

                                                                                                           

Otto Meier (1903 Dortmund - 1996 Worpswede)

Kleiner Tafelaufsatz. Porzellan. Sandfarbende und hellblaue Verlaufglasur mit sternförmigen Muster.

Werkstattzeichen nach 1949. ∅ 23 cm.                                                                                                                             

Otto Lange

(1878 Sömmerda - 1956 Nordhausen a. Harz)

Am Strand. Öl/Holz. 57 x 46 cm, gerahmt.

                                                                                                               

 

Ein Thüringer Künstler

In Sömmerda geboren, kam Otto Lange 1910 nach Nordhausen a. Harz, wo er, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, als Lehrer im Fach Zeichnen an verschiedenen Schulen unterrichtete. Viele seiner Gemälde und Zeichnungen zeigen Landschaften im Harz, in der Alpenregion und v. a. Hiddensee und Rügen, wo wohl auch dieses originelle Gemälde enstanden sein dürfte.

 

Zu veräußern sind außerdem zahlreiche Bleistiftzeichnungen, die das besondere Können des Künstlers belegen. Sprechen Sie uns gerne an!

Diese Strandszene von Otto Lange wurde von uns für unseren Kunden vermittelt.

Diese duftig gemalte Moorlandschaft von Udo Peters konnten wir für unseren Kunden vermitteln.

UDO PETERS (1883 Hannover - 1964 Worpswede).

"Herbstlicher Moorgraben". Öl/ Malpappe. Signiert u.re. 'Udo Peters'. 47,5 x 59 cm. Gerahmt.

 Sehr schöne, mit zarten, aber noch von der Sommerwärme durchströmten Farben festgehaltene Herbststimmung im Moor.

                                                                                                                                                                         

Hermann Croissant ( 1897 -  Landau - 1981)

"Olive". Öl/Lwd. 1924.

Signiert, monogrammiert u. datiert. Rücks. außerd. signiert, betitelt sowie Ortsbezeichnung "Ragusa" (Sizilien). 67 x 58 cm. Gerahmt.

Nach seinem Studium an den Akademien in Karlsruhe und München, führten ihn 1923 - 25 Studienreisen nach Dalmatien und Italien, die sein avantgardistisches Frühwerk prägten.

 

Diese südliche Landschaft eines deutschen Avantgardisten konnten wir für unseren Kunden vermitteln.

Renate Rhein, geb. 1925, ansässig in Worpswede. Schale, Keramik, handbemalt. Ø 54 cm.

Diese Künstlerkeramik konnten wir für unseren Kunden vermitteln.

 

 

Englischer Spieltisch - "card table".

2. Hälfte 19. Jh. Mahagoni. Mit ausklappbarer und drehbarer Platte über geradem Zargenkasten und gedrechselten Balusterbeinen. 86 x 42/84 x 74,5 cm. Wohnfertiger Zustand.

 

Diesen Klassiker konnten wir für unseren Kunden vermitteln. 

 

Peters, Udo. 1884 Hannover - 1964 Worpswede. Dorfstraße in Worpswede. Öl/Malpappe, auf Platte aufgezogen. Signiert u. re. 'Udo Peters'. 41 x 59 cm. Gerahmt.

Sehr atmosphärische Ansicht mit spielenden Kindern im Bildmittelgrund. Die Pinselführung unterstreicht die Perspektive, die den Blick des Betrachters entlang des Sandweges in die Tiefe zieht.

Der bewegte, modellierende Pinselduktus weist die Arbeit als ein Worpsweder Frühwerk aus, das in den 1910/20 Jahren entstanden sein dürfte.

 

                                                                

Dieses Gemälde konnten wir für unseren Kunden vermitteln!

 

 

Buddha des Lichts. Entwurf Bernhard Hoetger.

Ausführung Tonwerke Kandern. Aus dem Zyklus "Licht- und Schattenseiten", den Hoetger nach den Majolika-Entwürfen um 1912 für die Darmstädter Mathildenhöhe entwarf.

 

 

 

Diese Plastik konnten wir für unseren Kunden vermitteln!

 

 

 

 

 

 

 

Meissen, nach 1934.

Dekor "Bunte Blume". 21-tlg., 1. Wahl.

Bestehend aus Mokkakännchen, Zuckertopf und Rahmgießer, 6 Tassen und 6 Untertassen, 6 Gebäcktellerchen. Tadelloser Zustand.

 

 

 

Dieses Service konnten wir für unseren Kundern vermitteln!

 

Philipp Röth ( 1841 Darmstadt - 1921 München). Landschaft unter stürmischem Himmel. Öl/ Malpappe. Signiert und Ortsbez. u. li. "Ph. Röth Bruck".

20 x 30 cm. Schöne Rahmung.

Röth gilt als bedeutender Vertreter der "Paysage intime" in Deutschland. Auch dieses kleine Gemälde zeigt sein besonderes Interesse an der Natur und ihrer Wetterlage. Mit lockerem Pinselduktus fängt Röth in modern anmutender Malmanier die Stimmung eines stürmischen Nachmittags bei Bruck ein.

 

 

 

Dieses Gemälde konnten wir für unseren Kunden vermitteln!

                                                                               

 

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Wertschaetzen entdeckt Frieda Witt (1875 Hamburg -1963 Bremen). NDR, Radio Bremen, "buten un binnen" hat uns dazu interviewt.